Warum der Staat kein Geld für Schulsport ausgeben sollte...

Der Staat investiert zu viel Geld in Schulsport.
Warum ist das so?
"Die Deutschen werden immer dicker" ist ein Satz, den wir in den letzten Wochen oft gehört haben. Die Medien zeigen 400-Pfund-Menschen, die mit einem Kran aus dem Fenster gehoben werden und später in einem Interview mit einem extra breiten Objektiv an der Kamera erzählen das es bei ihnen "schon immer nur ums Essen ging und sie irgendwann nicht mehr aufhören konnten zu Essen". In der Schule schreit die Sportlehrerin eine fast Magersüchtige an um ihr mitzuteilen, dass sie bald ganz ganz fett sein wird, wenn sie immer wieder ihr Sportzeug vergisst.
Der Staat denkt, wenn die Schüler schon im jungen Alter Sport treiben, werden sie nicht dick, nicht hässlich und nicht krank. Falsch gedacht! Wer schon einmal an einer Sportstunde in der Schule teilgenommen hat, weiß wovon ich rede. Im Unterricht sitzen mindestens 5 Mädchen auf der Bank wegen Unterleibschmerzen (meist stellt sich raus, dass ungefähr drei davon vortäuschen und die anderen beiden immerhin ihre Tage haben) und nochmal 5, die ihr Sportzeug "vergessen" haben (im Klassenraum vergessen, zählt auch zu vergessen). Die restlichen Schüler die mitmachen, machen nicht mit und die einzigen zwei, die wirklich ernsthaft am Sportunterricht teilnehmen, sind die, die privat so viel Sport treiben, dass 45 Minuten Sportunterricht eigentlich überflüssig werden. Wenn man genau auf die Bank mit den "Kranken" guckt, sind die zum größten Teil schlank. Wo liegt der Fehler?
Genau: Sie hassen Schulsport! Jeder hasst Schulsport. Man wird von einer meckernden Lehrerin von A nach B gehetzt und macht nur Dinge, die einem nicht gefallen. Niemand rennt gerne 1000 m auf Zeit, um sich danach anhören zu müssen, wie schlecht man eigentlich ist.
Meist läuft Schulsport darauf hinaus, dass spätestens am Ende jemand am Boden liegt und heult. Manche heulen auch nicht, aber viele klappen einfach zusammen. Das ist bei der schlechten Luft in der Schule, den meckernden Lehrern und der schlechten Ernährung (Gibt es Schulcafeterias mit gesunder Nahrung?) auch kein Wunder. Viele verstauchen sich auch nur was, brechen sich was oder bekommen einen Ball auf die Nase. Andere wiederum werden, trotz vorher angekündigter Schmerzen, weiter von ihrer Lehrerin gehetzt, die innerhalb weniger Sekunden vergessen hat, dass man ja Schmerzen hat.
Demnach ist die Theorie das man mit Sport gesünder lebt Schwachsinn. Denn: Ein Mensch der auf der Couch sitzt und den ganzen Tag isst, verstaucht sich sicherlich keine Hand. Stirbt früher und geht damit dem Staat nicht so lange auf die Nerven.
Je mehr kranke Menschen, durch falsche Ernährung und mangelnde sportliche Betätigung, produziert werden, umso mehr Ärzte, Krankenschwestern und Pflegepersonal muss eingestellt werden. Sport verhindert den Wirtschaftsaufschwung.
Der Sportunterricht an Deutschen Schulen ist Schuld an 5 Millionen Arbeitslosen!!!
19.6.07 20:53
 


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